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Donnerstag, 5. Oktober 2017
15
paelsa, 23:44h
Alle Fenster und Türen geschlossen das Rollo runter. Die Bettdecke liegt unordentlich auf dem Bett. Das Zimmer staut sich mit Dunkelheit. Trotzdem ist es so leer hier. Zugedeckt mit der Bettdecke, in der dunklen, Stille liegend schweifen die Gedanken fernab. Weit weg. Der Blick klebt starr an der Decke. Die Augen füllen sich mit Tränen. Das Gesicht ins Kissen gedrückt, die Augen geschlossen. Gedanken wirbeln herum, prallen aufeinander und dann voneinander ab. Dann nichts. Stille, Leere. Der Kopf ist leer und trotzdem fühlt er sich so schwer an. Die Kraft fehlt. Zu kraftlos, zu müde um aufzustehen. Um zu denken. Doch der Kopf tut sowieso nur was er will. Regungslos. Eine Welle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Wut, Kraftlosigkeit, Leere, Gefühlen bahnt sich den Weg. Die Tränen schießen aus den Augen, schluchzen. Einsamkeit. Das Kissen ist nass. Die Tränen noch längst nicht getrocknet.
... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 17. September 2017
14
paelsa, 22:10h
Wer bin ich? Die Frage nach dem Ich. Kann das so schwer zu beantworten sein? Ja, das kann es. Man kann die Frage nicht mit einem Namen beantworten. Doch fragen die meisten nur danach. Jeder Mensch ist vielseitig. Wie könnte man sich da auf eine Seite festlegen? Ich glaube, dass jeder Mensch mehr als nur ein Namensträger ist. Da ist noch so viel mehr. Ein Name ist nur ein Teil der Fassade, wie eine Tür, die erst beim öffnen mehr von ihrem Inneren zeigt. Ja, ungefähr so kann man einen Namen beschreiben. Und was ist dort? Vielleicht Chaos, vielleicht Leere. Erst das gibt ansatzweise Aufschluss darüber wer jemand ist. Aber nicht alle Zimmer sind gleich. Jedes Zimmer ist anders, und so ist jede Seite die ein Mensch hat eine andere. Man kann Menschen nicht in Schubladen stecken. Wo will man da Grenzen ziehen? Manche Zimmer werden abgeschlossen, diese Seiten werden vielleicht nicht gerne gezeigt, oder versucht zu verstecken. In anderen Zimmern stehen die Türen weit auf. Vielleicht einer der Eindrücke die man von einem Menschen bekommt. Niemand ist gleich, jeder anders und wieder anders.
Und wer bist du? Wie viele Zimmer hast du? ... link (0 Kommentare) ... comment Dienstag, 11. Juli 2017
13
paelsa, 01:18h
Gebrochen. Zerbrochen. Kaputt. Dreckig.
Innerlich gebrochen, verletzt, zerstört, am Boden. Ich würde mal behaupten, dass so gut wie jeder in seinem Leben solche schmerzliche Erfahrungen machen muss. Die einen früher, die anderen später. Die einen mehr, die anderen weniger. Zu wünschen ist es niemandem. Aber was macht das eigentlich mit einem? Wie passiert sowas? Wie kann es soweit kommen? Und warum? Ich würde es mal so beschreiben.. ein Porzellanstück, einerseits stabil, anderseits zerbrechlich.. kippt, oder fällt um, bekommt irgendwann eine kleine Kitsche oder einen Riss, aber kein Grund zur Sorge, ist ja nicht so schlimm. Ein wenig später wird der Riss größer oder das Porzellanstück fällt und zerbricht sofort in tausend kleine Stücke. Und so sind wir Menschen auch,.. ein kleiner Riss, der hätte vermieden werden können, tritt manchmal eine riesige Laviene los, die nichts als Chaos anrichtet. Man versucht die tausend Stücke wieder zusammen zu bringen, damit alles irgendwie so wie vorher wird, aber tief im Innern, weiß man, dass es nie wieder so werden wird wie davor. Trotzdem versucht man verzweifelt alles irgendwie festzuhalten und zu retten. Aber es ist schon zu spät. Man ist innerlich gebrochen. Und es geht so schnell. Von hier an, wird man von Wolken verfolgt, graue Tage verdecken die Sicht auf die Sonne.. und irgendwann ist sie ganz verwschunden, auch gedanklich. Sie scheint wie ein alter Traum, eine Einbildung, etwas das es garnicht (mehr) gibt. Ohne Hoffnung auf Sonne lebt man weiter. "Ist das noch lebenswert?!", genau solche Gedanken kommen dann auf. Vielleicht scheint es nicht so, als sei es das.. aber das heißt nicht, dass es das nicht wieder werden kann. ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2020.04.27, 18:01 status
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